Freitag, 28. April 2017
Mittwoch, 26. April 2017
Das Nuf
Artikel: Das Nuf
"Wie bekomme ich jetzt den Bogen zum eigentlichen Thema?
Ich bezeichne mich heute mit fast 42 ohne mit der Wimper zu zucken als Feministin.
Wie bin ich da eigentlich gelandet?"
Wie bin ich da eigentlich gelandet?"
Ich bezeichne mich mit seit 17 Jahren (jetzt 37) als egalitär. Ohne Wimpernzucken. Aber wie bin ich da bloß gelandet?
"Ich hatte es immer gut. Keine Probleme in der Schule, nicht im Studium, nicht mit dem Arbeitgeber. Ich hatte fast kostenlose Kinderbetreuung ab 12 Monaten, konnte problemlos Elternzeit nehmen und in den selben Job zurückkehren und dass obwohl ich in einem männerdominierten Feld gearbeitet habe und noch arbeite."
"Ich hatte es immer gut. Keine Probleme in der Schule, nicht im Studium, nicht mit dem Arbeitgeber. Ich hatte fast kostenlose Kinderbetreuung ab 12 Monaten, konnte problemlos Elternzeit nehmen und in den selben Job zurückkehren und dass obwohl ich in einem männerdominierten Feld gearbeitet habe und noch arbeite."
Es erstaunt mich mittlerweile nicht mehr, sind sehr sehr viele Frauen oder auch Männer, die sich selbst als Feminist(inn) bezeichnen, recht privilegiert aufgewachsen sind bzw. leben. Dabei heißt es doch oft "To speak for the oppressed, you have to be oppressed!". Vor allem nicht für "freie Feminist(inn)en"*. Über meinen Werdegang kann ich sagen, dass ich eher ärmlich aufwuchs. Gerne hätte ich mich damals über ungleiche Chancen beschweren können, jedoch ist mir dieser Weg nicht vielversprechend und auch zu einfach. Zurück zum Thema: kostenlose Kinderbretreuung, problemlos in den Job zurück, obwohl nur so von Patriarchat umgeben. Sowas aber auch... Ich warte auf den Haken an der Sache!
"Dennoch bin ich Feministin geworden. Einfach weil ich Mutter geworden bin."
"Dennoch bin ich Feministin geworden. Einfach weil ich Mutter geworden bin."
Ok, ich sagte doch, die Sache hat einen Haken.
Plötzlich sah die Welt anders aus (v.a. im privaten Umfeld) und plötzlich war ich umgeben von Freundinnen, die nach der Elternzeit am 1. Arbeitstag aus angeblich betrieblichen Gründen gekündigt wurden."
Und was hat der Feminismus konkret an diesen Tatsachen geändert? Ist Patricia nun Mitglied in einer Gewerkschaft? Oder in einer Beratungsstelle? Oder im Betriebsrat? Schade, wenn nicht, denn da sähe ich konkrete Hilfe ideal vertreten. Bis hierher klingt das vielmehr wie der ewig anklagende Netz- und Hetzfeminismus, den man schon gewohnt ist.
Um eine evtl. aufkommende Frage zu beantworten, was ich denn so tolles, wohltätiges mache, wenn ich schon groß daherrede: tätig bin ich in einer lokalen Flühtlingshilfe - aktiv. Nicht passiv - tippend. Denn das erreicht nur einen Bruchteil derer, die ich mit aktiver Hilfe erreiche.
"Zudem waren es die kleinen Erlebnisse, die mich aufgeweckt haben. Der Sohn, der kein Junge/Mann sein kann, weil er Glitzer liebt? Den es also entwertet, weil er etwas mag, was eher dem Weiblichen zugeordnet wird. Die Tochter, die im Alter von 5 Jahren vom Fußballverein abgelehnt wird, weil der Verein keine weiblichen Trainerinnen hat und sie deswegen keine Mädchen aufnehmen..."
Plötzlich sah die Welt anders aus (v.a. im privaten Umfeld) und plötzlich war ich umgeben von Freundinnen, die nach der Elternzeit am 1. Arbeitstag aus angeblich betrieblichen Gründen gekündigt wurden."
Und was hat der Feminismus konkret an diesen Tatsachen geändert? Ist Patricia nun Mitglied in einer Gewerkschaft? Oder in einer Beratungsstelle? Oder im Betriebsrat? Schade, wenn nicht, denn da sähe ich konkrete Hilfe ideal vertreten. Bis hierher klingt das vielmehr wie der ewig anklagende Netz- und Hetzfeminismus, den man schon gewohnt ist.
Um eine evtl. aufkommende Frage zu beantworten, was ich denn so tolles, wohltätiges mache, wenn ich schon groß daherrede: tätig bin ich in einer lokalen Flühtlingshilfe - aktiv. Nicht passiv - tippend. Denn das erreicht nur einen Bruchteil derer, die ich mit aktiver Hilfe erreiche.
"Zudem waren es die kleinen Erlebnisse, die mich aufgeweckt haben. Der Sohn, der kein Junge/Mann sein kann, weil er Glitzer liebt? Den es also entwertet, weil er etwas mag, was eher dem Weiblichen zugeordnet wird. Die Tochter, die im Alter von 5 Jahren vom Fußballverein abgelehnt wird, weil der Verein keine weiblichen Trainerinnen hat und sie deswegen keine Mädchen aufnehmen..."
Wir hatten 1987 2 Mädchenteams (7 - 11 Jahre) mit männlichen Trainern in unserem Verein. Aber wenn sich nun mal keine weibliche Trainerin findet, lässt sich das Problem nun feministisch lösen?
"...frage meine männlichen Kollegen, die das selbe arbeiten wie ich, was sie verdienen und wundere mich."
"...frage meine männlichen Kollegen, die das selbe arbeiten wie ich, was sie verdienen und wundere mich."
Patricia lässt uns leider im Ungewissen, über was sie sich wundert...
"Zu wenig Frauen auf Bühnen und als Interviewpartnerinnen? ... Egal zu was ich anfragt werde – ich sage einfach ja – denn auch wenn ich selbst eigentlich von allen Themen denke: Da gibt es ganz bestimmt jemanden, der/die sich besser auskennt (und das ist zweifelsohne IMMER der Fall), wird der/die Anfragende einen Grund haben MICH zu fragen. Also sage ich ja. Das wiederum führt dazu, dass ich mir mehr zutraue, denn nach ein paar Podcasts, Interviews, Artikeln oder Vorträgen merke ich vielleicht: Hey, so schlecht bin ich gar nicht."
"Zu wenig Frauen auf Bühnen und als Interviewpartnerinnen? ... Egal zu was ich anfragt werde – ich sage einfach ja – denn auch wenn ich selbst eigentlich von allen Themen denke: Da gibt es ganz bestimmt jemanden, der/die sich besser auskennt (und das ist zweifelsohne IMMER der Fall), wird der/die Anfragende einen Grund haben MICH zu fragen. Also sage ich ja. Das wiederum führt dazu, dass ich mir mehr zutraue, denn nach ein paar Podcasts, Interviews, Artikeln oder Vorträgen merke ich vielleicht: Hey, so schlecht bin ich gar nicht."
Das klingt ganz nach der Frauenquoten-Problematik... wenn sie Zahl der kompetenten Gespächspartnerinnen gering ist oder es sich organisatorisch nicht einrichten lässt, dann nimmt man einfach irgendwen, Hauptsache, es ist jemand da. Ob kompetent oder nicht. Einfach nur mal prinzipiell. Sonst ist es ja gängig, dass, je mehr man zu einem Thema wusste und zu sagen hatte, wurde man dementsprechend sicherer im Vortrag. Gut, kann auch anders funktioneren... "vielleicht".
"Was ich sagen will: Ich beobachte immer wieder, dass gefordert wird, dass man sich zum Thema Feminismus nur äußert, wenn man Fundiertes zu sagen hat und/oder sich auskennt. Dann wird vielleicht noch ins Feld gebracht, dass der oder diejenige grundsätzlich dem falschen Feminismus folgt, falsche Dinge im Fokus hat, nicht ausreichend vernetzt ist oder das who is who der deutschen, amerikanischen, weltweiten Feministinnen-Szene kennt oder dies und jenes nicht gelesen hat. Das schreckt mich ab. Warum soll nicht jede/r seinen eigenen, kleinen Feminismus haben und beleuchten können?"
"Was ich sagen will: Ich beobachte immer wieder, dass gefordert wird, dass man sich zum Thema Feminismus nur äußert, wenn man Fundiertes zu sagen hat und/oder sich auskennt. Dann wird vielleicht noch ins Feld gebracht, dass der oder diejenige grundsätzlich dem falschen Feminismus folgt, falsche Dinge im Fokus hat, nicht ausreichend vernetzt ist oder das who is who der deutschen, amerikanischen, weltweiten Feministinnen-Szene kennt oder dies und jenes nicht gelesen hat. Das schreckt mich ab. Warum soll nicht jede/r seinen eigenen, kleinen Feminismus haben und beleuchten können?"
*) Natürlich legt sich der heutige Feminismus seine Interessenfelder sehr frei aus und nimmt dabei möglichst viele (neue) Bereiche der "Unterdrückung" auf, sonst hätte der Feminismus auch nichts mehr zu tun. Heute zählen z.B. Body Positivity, Shaming jeglicher Art, Sexismus (auch wenn mal keiner vorhanden ist), erfundene Pay Gaps und Rape Cultures dazu... Hier sind die Feminist(inn)en besonders kreativ, natürlich auf Kosten derjeniger, die tatsächlich drunter leiden. Aber hey, who cares?
Jedenfalls ist es schwierig, wenn man eine feministische Agenda auch in politische Ebenen tragen möchte (und das möchte man ja) und sich dabei nicht einig ist, von was man jetzt spricht, über was man spricht oder im Idelfall: warum man überhaupt darüber spricht. Dabei geht es doch in erster Linie darum, ernsthaftere Probleme zu erkennen. Nein, ich spreche nicht von rosa Ü-Eiern, dem angeblichen Menstruationstabu oder dem erst letzten mißglückten Versuch einer "Diversity Barbie".
"Den einen holt der fremdwortgespickte Feminismus ab, der alles historisch korrekt einordnen kann. Den anderen die Instagrammerin, die nichts anderes macht als ihre Achselhaare zu fotografieren."
Niemand zwingt diese armen Frauen, ihre Achseln zu rasieren. Weder eine Kosmetikindustrie, weder die Magermodels noch die Gesellschaft (was sie ja sonst immer tut), dementsprechend muss eine Frau auch nicht krampfhaft plakativ Haare wachsen lassen und dabei einen Kreuzzug der Befreiung starten. Aber ein paar Fetischfreunde finden's sicher geil! ;)Jedenfalls ist es schwierig, wenn man eine feministische Agenda auch in politische Ebenen tragen möchte (und das möchte man ja) und sich dabei nicht einig ist, von was man jetzt spricht, über was man spricht oder im Idelfall: warum man überhaupt darüber spricht. Dabei geht es doch in erster Linie darum, ernsthaftere Probleme zu erkennen. Nein, ich spreche nicht von rosa Ü-Eiern, dem angeblichen Menstruationstabu oder dem erst letzten mißglückten Versuch einer "Diversity Barbie".
"Den einen holt der fremdwortgespickte Feminismus ab, der alles historisch korrekt einordnen kann. Den anderen die Instagrammerin, die nichts anderes macht als ihre Achselhaare zu fotografieren."
"Es fällt mir ja schwer das dauerhaft zuzugeben, aber anscheinend läuft er ja wirklich (zwar SEHR anders) in die selbe Richtung (oder besser: ebnet er den Weg für andere), damit wir gemeinsam unsere Ziele der Gleichberechtigung erreichen."
Gute Frage... also das, was da bisher fabrikziert wird, schreckt eher Leute ab, als dass es sie ansteckt, mitzumachen. Außer den jungen Tumblr-Girls mit ihren "Feminist"-Shirts von H&M, made in Asien unter Microlöhnen fabriziert. Abschließend: sind wir nicht schon gleichberechtigt?
Auf Klo
Die Youtube-Feminist(inn)en-Nachwuchsschmiede Auf Klo (FUNK-Format von ARD/ZDF) möchte den jungen Zuschauer(inne)n zwischen 14 und 29 Jahren gerne erklären, dass es okay ist, sich nicht zu rasieren, etwas nicht zu können, sich nicht schminken zu müssen oder auch übergewichtig sein dürfen. Soweit, so gut.
Nun ist es aber so, dass in diesen Interviews Statements fallen, die jenseits von Wahrheit und Logik liegen und dabei etwas verzerrte Bilder entstehen. Vor allem bei einer Zuschauerschaft im Alter ab 14 Jahren ist das meiner Ansicht nach sehr fraglich. Ich hatte echt Probleme, mir ein Video auszusuchen, welches man hervorheben könnte. Die beiden sexistischen ultra-Feministinnen Suzie Grime oder Hengameh Yaghoobifarah? Kristina, die sich nicht rasiert? Tasnim, die sich nicht erklären kann, warum wir Menschen oberflächlich bewerten?
Trailer
Jedenfalls zweifele ich ganz stark daran, ob mein GEZ-Beitrag hier gut investiert ist.
Bleilo
Bleilo schafft etwas, was andere Youtuber nicht so oft schaffen... logisch bleiben.
Und hier ist der Name literally Programm.
Hier habe ich 5 Videos herausgesucht, welche die gängigsten Themen anspricht und
vor allem die Beratungs- und Faktenresistenz heutiger Netz- oder Hetzfeminist(inn)en
sehr deutlich macht. Nennt man mit Der Doktorant und Sally in einem Atemzug.
Was nicht heißt, dass die anderen Videos nicht auch sehr empfehlenswerter Content ist.
Im Gegenteil!
Aber wer Bleilo noch nicht gesehen hat, könnte hiermit gut beraten sein.
Feminismus Mythos #1
Rape Culture
Feminismus Mythos #2
Einkommenslücke (Pay Gap)
Feminismus Mythos #3
Meinungsfreiheit
Reaktion zu kitthey's "Geh in die Küche Weib"
#teamginalisa ...ist das ernst gemeint?
Bleibt logisch!
Donnerstag, 6. April 2017
Wieselwörter
Lieber Feminist, lieber SJW
verwende bitte keine Floskeln wie „Einige meinen, dass …“ oder „Kritiker sagen, dass …“, die Fakten lediglich vorgaukeln, ohne sie zu konkretisieren und zu belegen. Im Englischen heißen solche Formulierungen weasel words (dt. ‚Wieselwörter‘, sinngemäß Worthülsen); Aussage n wie diese tragen zum Informationsgehalt der Artikel, in denen sie stehen, nichts bei. Die Gefahr besteht darin, dass subjektive Ansichten künstlich mit Glaubwürdigkeit aufgeladen und von arglosen Lesern für bare Münze genommen werden können, wenn Phrasen wie „Fachleute geben an, dass …“ an ihren Anfang gestellt werden. Zugleich können belegbare Aussagen durch unscharfe Formulierungen in ein zweifelhaftes Licht gerückt werden
„Die meisten Wissenschaftler glauben …“
„Gemäß einigen Studien“ oder „entgegen landläufiger Meinung“
„Es ist erwiesen“
„Die Wissenschaft sagt“
„Man nimmt an, dass …“
„Eindeutig“
„Viele Menschen denken …“
...und ähnliche Wörter dürfen nicht verwendet werden, um den Leser glauben zu machen, es gebe einen Konsens. Oft werden auf diesem Weg abweichende Fakten oder andere Erklärungen zugunsten einer Mehrheitsmeinung unterschlagen. Statt diese Aussagen zu begründen, können sie einschüchternd auf den Leser wirken: „Wenn viele Menschen das denken, wird es schon seinen Grund haben.“
Selbstverständlich ist es erlaubt, eine Meinung oder ein Faktum in Form eines Zitats einzuführen, zum Beispiel „Forschungen von Wong im Jahr 1996 zeigten, dass Tollwut durch Akupunktur geheilt werden kann“.
W.F. Wong: Acupuncture. An effective cure for rabies. J. Rabid Med., 1996, S. 33–67.
Englisch:
„The most of the scientists believe, that…“
„According to some studies…“ or „Contrary to popular opinion…“
„Is is proven…“
„Science says…“
„It is believed…“
„Clearly“
„Many people think…“
...and other words may not be used to make the reader believe that there is a consens. It is often the case that deviating facts or other explanations in favor of a majority opinion are used in this way. Instead of justifying these statements, they can have an intimidating effect on the reader:
„If many people think that, it will have its reason."
It is, of course, possible to introduce an opinion or a fact in the form of a quotation, for example:
„Research by Wong in 1996 showed that rabies can be cured by acupuncture“. - W.F. Wong: Acupuncture. An effective cure for rabies. J. Rabid Med., 1996, S. 33–67.
Freitag, 31. März 2017
Dienstag, 14. März 2017
Was könnten Frauen für eine echte Gleichberechtigung tun?
- sie könnten sich z.B. dafür einsetzen, dass Männer auch ein automatisches Sorgerecht ab Geburt erhalten, auch wenn sie dadurch etwas weniger Macht haben.
- einen Mann in einer (meist negativen) Aussage auf "Cis White Male" (also Geschlecht und Hautfarbe) zu reduzieren, ist letztendlich nicht nur sexistisch, sondern auch rassistisch.
- sie könnten sich dafür einsetzen, dass eine Vollerwerbsobliegenheit bereits kurz nach der Trennung und nicht erst nach Ablauf des Trennungsjahrs besteht, auch wenn das bedeutet, dass Frauen früher arbeiten müssen.
- sie könnten sich dafür einsetzen, dass beispielsweise das Wechselmodell gefördert wird, auch wenn sie im Residenzmodell weitaus mehr Macht haben.
- sie könnten sich dafür einsetzen, dass der Sexismus im intersektionalen Feminismus deutlich gemacht wird, auch wenn sie damit innerfeministischen Ärger einhandeln.
- sie können sich gegen die Verteufelung männlicher Sexualität einsetzen, auch wenn es es bedeutet, dass man nicht mehr so schön über Männer lästern kann.
- sie könnten sich ausdrücklich zur Unschuldsvermutung auch bei Sexualdelikten bekennen und sich gegen Vorverurteilungen aussprechen, auch wenn sie meinen, dass einen Unschuldigen wegsperren im Kampf gegen Vergewaltigungen effektiver ist als einen Schuldigen laufen lassen zu müssen.
- sie können gegen Ideen wie "Rape Culture und Sexismus gegen Männer gibt es nicht" Stellung beziehen, auch wenn es dann schwieriger ist, Männern die Verantwortung für alles zu geben.
- sie könnten anerkennen, dass die Vertretung der Interessen von Männern in Männerrechtsorganisationen selbstverständlich zulässig sein muss und nicht generell lächerlich gemacht werden sollte, auch wenn es ihnen einen Alleinvertretungsanspruch in Geschlechterfragen nimmt.
Privilegien einer Frau
Da jene Gesprächspartnerin (siehe letzter Post) dem Mann auch Privilegien zusprach, die sie aber (wie erwartet) nicht konkret nennen konnte, hier (wieder) ein paar Privilegien, die eine Frau besitzt.
- Beschneidung nur bei Jungen legal (§1631d BGB)
- Wehrpflicht nur für Männer legitim, Frauen dürfen "keinesfalls zum Dienst an der Waffe verpflichtet werden (Artikel 12a Grundgesetz)
- Gleichstellungsbeauftragte dürfen nur Frauen wählen und es dürfen nur Frauen gewählt werden (Bundesgleichstellungsgesetz)
- Hilfetelefongesetz für Opfer von Gewalt richtet sich ausschließlich an Frauen
- laut Aussage von Professor Ulrich Vultejus, Richter am Berliner Amtsgericht (außer Dienst) ist es bei Gerichten die Regel, dass in Strafverfahren beim Strafmaß Frauen ein "Frauenrabatt" gewährt wird
- BMFSFJ = Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend -
aber nicht für Männer
- Vaterschaftstest kann der Mann nur mit Einwilligung der Mutter machen
lassen, (§17 Gendiagnostikgesetz) oder aber ein Gericht das anordnet, da das Familiengericht aber meisten der Frau das Sorgerrecht zuschreibt, kommt das auf's gleiche heraus.
- §177 StGB beschreibt eine Vergewaltigung als "eindringen in den Körper". Einen Mann zum Beischlaf zwingen ist nach diesem Paragraph keine Vergewaltigung (höchstens Nötigung, wird aber geringer bestraft).
- Kindererzeit wird in Rentenversicherung der Mutter automatisch zugeschrieben ebenso die Kinderzulage, der Vater kann es nur beanspruchen, wenn beide Elternteile zustimmen.
- im Bundessozialhilfegesetze wird die Finanzierung von Frauenhäusern geregelt, Männerhäuser sind nicht vorgesehen und müssen sich selbst finanzieren und das obwohl Männer über 40% der Opfer häuslicher Gewalt ausmachen
- im Arbeitsschutzgesetz werden Frauen geringere Lasten vorgeschrieben als für Männer, obwohl es auch kleinwüchsige und schwächere Männer und stärkere, stämmigere Frauen gibt. Männer werden mit Abstand häufiger Opfer schwerer Arbeitsunfälle werden und leiden auch häufiger an berufsbedingten Erkrankungen und Abnutzungserscheinungen.
-Männer müssen bspw. in einer Bank Anzug tragen, Frauen dürfen sich mittlerweile sehr attraktiv kleiden. Männer können sich auf kein Recht berufen.
- eine Frau darf sich auf Selbstbestimmung berufen, wenn sie abtreibt, das Kind also nicht möchte. Wenn der Mann das Kind nicht möchte, hat er keine Wahl.
- weiter: ist die Mutter seines Kindes mit einem anderen Mann verheiratet, hat der leibliche Vater auch künftig kein generelles Recht zur Klärung der Abstammung.
- der Vater eines nichtehelichen Kindes muss seine Vaterschaft vor einer Urkundsperson in öffentlicher Urkunde anerkennen – üblicherweise beim Jugendamt oder einem Notar. Die Kindesmutter muss der Anerkennung zustimmen.
(neues Trostpflaster: Leibliche Väter, die wegen der Weigerung der rechtlichen Eltern keine Vater-Kind-Beziehung aufbauen konnten, haben künftig ein Umgangsrecht und ein Auskunftsrecht zu den Lebensverhältnissen des Kindes, wenn der Umgang dem Kindeswohl dient und erkennbar ist, dass der leibliche Vater tatsächlich Verantwortung übernehmen will. Bislang konnte der biologische Vater nur dann einen Kontakt gegen den Willen der Mutter und des sogenannten rechtlichen Vaters erzwingen, wenn er bereits eine enge persönliche Beziehung zu seinem Kind aufgebaut hatte.)
- mehr Obdachlose Männer als Frauen, mehr Strafgefangene Männer, mehr Arbeitslose Männer, Männer sterben früher, Männer machen die härteren und damit die lebensgefährlicheren Jobs, Männer begehen die meisten Suizide - aber Männer haben nur Macht!
- Reproduktionsrechte nur für die Frau. Möchte der Erzeuger nach einer festgestellten Schwangerschaft (evtl. trotz Verhütung) nicht Vater werden, so hat dieser keinerlei Recht, sich
ggf. von väterlichen Pflichten zu lösen. Eine Frau kann sich auf "das Recht über den eigenen Körper" berufen. Der Mann ist trotz der Tatsache, dass das Kind zur Hälfte von ihm stammt, zum Unterhalt verpflichtet.
Auch hierbei geht es nicht darum, der Frau Reproduktionsrechte abzusprechen. Im Gegenteil. Jedoch möchte darauf hingewiesen werden, dass hier ausschließich die Frau Entscheidungsmacht besitzt.
Weiter können hier noch einige alltägliche Vorzüge genannt werden, die eine Frau genießt...
Jedoch dient dies höchstens zu Unterhaltungszwecken.
Diskriminierung hat kein Geschlecht
Erst kürzlich führte ich eine Unterhaltung mit einer Feministin, in der es darum ging, Unterdrückung und verschiedene Unterdrückungsformen zu erörtern. Wie erwartet wurden Unterdrückungen und Diskriminierungen in männliche Richtung belächelt oder gar verleugnet.
1. Sexuelle Mißhandlung
Focus.de
Missbrauch.info
Spiegel.de
Stern.de
Frauenzimmer.de
Grundlegender Tenor: Misshandlung des Jungen/Mannes findet definitiv statt und ist immer noch ein Tabuthema. Hierüber schweigen Feministen gerne oder sie behaupten, sich für derartige Themen zu interessieren, da Männer aus "falscher" Maskulinität schweigen und Feminismus dem entgegenwirken möchte.
Nach ausgiebiger Recherche findet sich dazu kein Artikel oder Video.
Es geht hierbei nicht darum, krampfhaft dagegenzusteuern und zu behaupten "Aber uns passiert das auch, also habt euch nicht so!". Es gilt, jedem Mißbrauchsfall und jeder Unterdrückung Aufmerksamkeit zu schenken und eine entsprechende Agenda zu widmen. Dies räumt der Feminismus nicht ein.
2. Sexismus gegen Männer
wikipedia.de
missy-magazine.de
zeit.de
welt.de
t-online.de
maennerarzt-linz.at
Ich höre es wieder! "Ja, aber die Frau wird immer noch mehr diskriminiert." Nun, es gibt kein Monopol auf Diskriminierung. Es geht, wie schon oft gesagt, auch nicht darum, wer mehr diskriminiert oder nicht. Es geht, wie ebenfalls schon oft gesagt, darum, dass überhaupt diskriminiert wird. Und es zeigt nur von massiver Ignoranz, wenn Diskriminierungen jeg-
licher Art ignoriert werden, nur aufgrund des Geschlechts.
Es geht ebenfalls darum, sich ein gegenseitiges Bewusstsein zu schaffen. Ein Bewusstsein, dass
sexuelle Belästigung, Gewalt und Benachteiligung aufgrund des Geschlechts, Alter, körperlicher Einschränkung, Gehaltsklasse, Herkunft oder politischer Überzeugung kein Geschlecht hat -
sondern eine Machtposition. Macht, das wissen wir, wird auch mißbraucht, von dem, der sie hat.
3. Machtposition der Frau
Im Beruf:
welt.de
welt.de
Im Krieg:
Nationalsozialismus
Megan Ambuhl
Sabrina Harman
Lynndie England
Eden Abergil
4. Machtmißbrauch im Obhutsbereich:
- -Update folgt-
Bleibt ein Fazit:
Sonntag, 12. März 2017
Freitag, 10. März 2017
Behauptung VS Realität
"Die Polizei nimmt die Opfer eh nicht ernst und glaubt denen auch nicht..."
"Auch nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen
noch fragliche Fälle werden in der Regel als Anzeige wegen
Vergewaltigung oder sexueller Nötigung an die Staatsanwaltschaft
abgegeben."
"Das kommt eh kaum vor..."
„Alle Sachbearbeiter von Sexualdelikten sind sich einig, dass deutlich
mehr als die Hälfte der angezeigten Sexualstraftaten vorgetäuscht werden.
Viele angezeigte Fälle lassen zwar die Vermutung einer Vortäuschung
bzw. falschen Verdächtigung zu, berechtigen jedoch nicht zu einer
entsprechenden Anzeige.“
Polizeistatistik-Bericht
Donnerstag, 9. März 2017
Mittwoch, 8. März 2017
Dienstag, 7. März 2017
Femcy.at
Auf femcy.at schreibt Denise über Themen wie Fashion, Reisen, Feminismus, ihren Alltagsgedanken und anderen Sachen. Einige "Femcypicks" haben auch prompt für etwas Stirnrunzeln gesorgt.
GENDER PAY GAP
Wie lange hält man den Pay Gap Mythos, der ja schon so lange widerlegt wurde, noch aufrecht? Wenige ein/e feministische/r Autor/in setzen sich kritisch und angemessen damit auseinander.
GAR NICHT SÜSS VON AIDA
"...da die T-Shirts von den Angestellten freiwillig getragen werden. (haha jo genau)"
Eigentlich hat die Autorin schon die Antwort darauf gegeben. Sie tragen das freiwillig. Ich gehe davon aus, dass keine der Angestellten Frauen eine Pistole an die Brust gesetzt bekommt und gezwungen wird, diese Shirts (jetzt mal unabhängig von den schlechten Sprüchen oder Namen) zu tragen. Wenn sich eine Angestellte ernsthaft diskriminiert fühlt, sollte sie auch ein deutliches Zeichen setzen und kündigen.
TEDX TALK: BLOODY WOMEN
Wie ist die Haltung der Autorin hierzu?
Wir können gerne über die Besteuerung diskutieren, die auf solche Produkte erhoben werden.
Aber: es handelt sich bei der Menstruation nicht um ein Tabu-Thema. Viel eher ist die weibliche Menstruation schlichtweg eine intime Angelegenheit. Etwas sehr persönliches. Und ich persönlich finde, das sollte auch so bleiben. Es reicht völlig aus, dass darüber aufgeklärt werden. Aber derzeit kann man fast den Eindruck bekommen, dass Feminist(inn)en am liebsten jeden Tag darüber sprechen wollen. Und was soll dann überhaupt darüber gesprochen werden? Am Tisch, mittags? In der Bahn? Beim Sport? Nachts, im Club? Und reicht es für mich als Mann nicht zu wissen, was die Menstruation ist? Auf Alternativen wie der Moon Cup hinzuweisen ist natürlich lobenswert, jedoch muss hier kein Tabu gebrochen werden.
MÄNNLICHE UNSCHULD
"Leseempfehlung!"
Es wird auf einen Artikel von Hengameh Yaghoobifarah verwiesen, den diese für's Missy Magazine verfasst hat. Hier geht es um Gina Lisa und die Frage, warum oder ob dem Angeklagten mehr geglaubt wird als dem Video.
Nun, der Verlauf und den Ausgang ist überall nachzulesen. Es gab dazu ein klares Urteil und die Revision hat auch nichts anderes bestätigt. Interessant auch hier, wie gefiltert diese Plattformen - und somit verfälscht - berichten. Ich denke da an die SMS-Protokolle nach jener Nacht oder den Fakt, dass sich beide anschließend wiedersahen.
Abgesehen davon halte ich H. Yaghoobifarah für ohnehin sehr problematisch, weil sie Männer hierzulande permanent "Cis, weiß, heterosexuell" bzw. damit problematisch nennt. Nein, Hengameh, ich lasse mich nicht verleiten, dir auch andere Zuschreibungen zuzuteilen.
In einem anderen Post vom Mai 2016 schreibt sie, warum sie Feministin ist... (und nicht Humanistin!)
Der Gender Pay Gap wurde bereits selbst vom Bundesamt für Statistik deutlich und sehr nachvollziehbar widerlegt. Nur sträuben sich viele Feminist(inn)en gerne gegen Fakten und Logik.
#1 Ich bin dafür, dass alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe oder Körperform frei von Klischees, gleichberechtigt leben können. Andere würden dazu vielleicht Humanismus sagen, ich bevorzuge aber den Begriff Gleichheitsfeminismus. Ich bin keine Männerfeindin – im Gegenteil. Trotzdem gibt es noch viele Lebensbereiche in denen ein großes Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern besteht (zB.: auch Bezahlung im Job). Auch Männer können Feministen sein, denn es ist eine Lebenseinstellung, eine Bewegung, die nicht zwingend an ein Geschlecht oder eine Identität gebunden ist. Frauen müssen aber meist mehr unter Klischees leiden.
Abgesehen davon, dass ich es etwas zweifelhaft finde, dass Jungs ernsthaft "Champions" genannt werden, bin ich mir auch nicht sicher, wie der Feminismus hier dagegensteuern möchte.
#2 Ein weiterer Grund, warum ich Feministin bin ist, dass Ehrgeiz oft mit Zickigkeit/Verbissenheit verwechselt wird oder sich Frauen mehr beweisen müssen, bis sie ernst genommen werden. Ich kann es gar nicht an zwei Händen abzählen wie oft ich während Praktika als „Pupperl“ oder „Mausi“ bezeichnet worden bin. Im Gegenteil dazu wurden männliche Praktikanten eher als „Champion“ oder „Hawara“ bezeichnet. Ich habe mich gegen solche Kosenamen immer gewehrt und dafür seltsame Blicke erhalten.
#4 Weil nein einfach nein heißt – und das bei einigen Männer noch nicht vollständig angekommen ist. Ich bin freundlich zu dir, trotzdem heißt das nicht, dass ich gleich mit dir schmusen will. Auch in der Medienwelt wiederholt sich ständig die leidigen Themen „So gefällst du jedem Mann“, „So verdrehst du ihm den Kopf“, „Sexstellungen, die jeden Mann verrückt machen“. Heyy ich richte mein Leben auch komplett nach dem Verlangen von Männern aus. *sarcasm off*Nein hieß schon immer Nein. Dass sich man(n)che darüber hinwegsetzen ist nichts neues und auch nichts zu akzeptierendes. Wie in der Kommentarspalte schon erwähnt wurde, kann auch ich aus eigener Redaktionserfahrung sagen, dass diese Themen tatsächlich fast ausschließlich von Frauen verfasst werden. Hier gibt es aber ebenso Artikel in Männermagazinen. Und nun? Ich lese es einfach nicht. Punkt.
Daß in einem #Punkt zwei verschiedene Themen vermischt werden ist erstmal nichts verwerfliches, kommt oft vor.
#5 Weil verstaubte Rollenbilder nicht nur uns Frauen beeinträchtigen. Immer mehr Männer bemerken nun auch, dass das Patriarchat auch sie unterdrückt und ihnen bestimmte Rollen aufzwingt. Der starke Mann, der immer brav das Geld nach Hause bringt, muskulös ist, nie Schwäche zeigt und nicht weinen darf. Auch sie profitieren, wenn das uralte Rollensystem reformiert wird.Welches Patriarchat bitte? Wo ist das, wer ist das konkret? Und witzig, dass Männer das erfunden haben, aber Frauen sehr bereitwillig davon profitieren. Das Patriarchat wird von Internetet-Feminist(inn)en gerne als das unterdrückende, frauenverachtende Männerregime definiert. Hier in Deutschland steht eine Frau an der Spitze des Landes. Sämtliche wichtigen Ministerien werden von Frauen bekleidet und diesen Frauen legt man keine Steine in den Weg. Obdachlose sind überwiegend Männer. Strafgefangene auch. Opfer von Gewalt auch. Sorgerechtstreits verlieren auch meist Männer. Männer werden Opfer von Falschanschuldigungen (Frauen hingegen nicht). Wir stehen summa summarum ganz schön scheiße da, hm?
Was ist das für ein Patriarchat, von dem der Mann letzten Endes gar nicht mal so profitiert?
Was die Wollen angeht, hat Denise offenbar versäumt, dass es bereits seit vielen Jahren einen willkommenen Wandel gibt, in denen sich Männer sehr wohl nicht-typisch-männlichen Dingen (wie geteilten Muttschafts-/Vaterschaftsurlaub), zuwendet. Nur, weil Denise keine weinenden Männer sieht, bedeutet das nicht, dass es diese nicht gibt. Männer verarbeiten schlicht anders und es wäre fast typisch für Feminist(inn)en, wenn Männer ab sofort gleichgestellt immer dann weinen müssen, wenn es angebracht wäre.
*sarcasm off*
Wie aber profitieren Männer konkret von der "Reformierung" der Rollenbilder? Ich warte bis heute auf eine Antwort auf diese Frage, in wie weit der Mann von dieser Ideologie profitieren könnte.
#6 Weil Sexismus und Diskriminierung noch immer präsent sind – und zwar in der Werbung, im Job und im ganzen Alltag. Jeder von uns kennt unzählige sexistische Witze. Ohne Frage – im westlichen Raum wurde schon einiges erreicht, aber wir sind noch nicht dort angekommen, wo wir sein sollten. Die Unterdrückung des weiblichen Geschlechts und die steifen Geschlechterrollen sind globale Probleme, die sich in den verschiedenen Ländern auf unterschiedliche Art und Weise bemerkbar machen.Ich kann Denise beruhigen:
frauenrechtliche Themen sind vor Ort wie im Nahen und Mittleren Osten, Indien, Pakistan und Saudi Arabien schon lange im Gange, umgesetzt zu werden. Sehr begrüßenswert. In einigen Ländern sind die Strukturen leider sehr viel verhärteter als hier bei uns, deshalb erscheint es uns, als ob sich dort nichts tut. Dieser Youtube-/Blog-Feminismus wird dort jedoch nichts bewegen. Der Deutsche WErberat wacht über sexistische oder nicht sexistische Werbung. Außer, Femcy.at möchte jetzt nebst Ankläger auch Wächter sein.
#7 Ich bin Feministin, weil ich mich dem medialen Druck, perfekt sein zu müssen nicht hingeben will. Wir Frauen müssen „stets schön, für immer jung, sportlich, klug und am besten noch CEO eines Unternehmens sein, aber dann doch nicht zu erfolgreich, weil wir uns ja noch um unsere vier Kinder kümmern sollen und obendrein noch die perfekte Hausfrau sein müssen“ Wer hat diese Anforderungen erfunden?Wieder der mediale Druck. Haben sich feministische Aktivisten eigentlich mal gefragt, dass es an einem selbst liegt, solche Trends freiwillig mitzumachen? Liegt es vielleicht nicht an jedem selbst, solche Mechanismen wie "Muss ich so aussehen? Muss ich das tragen?" zu hinterfragen?
#8 Ein weiterer Punkt ist Slut-Shaming. Jede Frau hat die eigene Macht über ihren Körper und ihre Sexualität. Noch immer werden Männer mit vielen Sexualpartnerinnen als begehrt und attraktiv, Frauen dagegen als Schlampe, Nutte oder leicht zu haben beschimpft. Wo bleibt hier die Gleichberechtigung?Männer sind dann Player, Fuckboys, Machos... über die wird auch dementsprechend gesprochen. Unter Männern diskutiert man eigentlich kaum darüber, ob das wirklich so cool ist. Unter Freunden zelebriert man dieses "Mann"-sein gelegentlich. Deswegen ist man aber nicht mehr Mann. Wenn Frauen sehr gerne und auch viel öfter über das eigene Geschlecht "Schlampe und Nutte sagen, ist es vielleicht eher eine Sache, die ihr unter euch klären müsst? Man sieht es auch deutlich unter Fotos auf Instagram, wenn Frauen sich aufreizend posten... jetzt ratet mal, wer zu einem deutlich überwiegenden Teil shamet?
#9 Weil Frauen noch immer (!) selbst für Vergewaltigungen verantwortlich gemacht werden. Keine Frau, egal ob sie einen Skianzug, einen Bikini, oder Ledermini trägt will das! (we´re not asking for it!)...puh!
Das weiß auch jeder normaldenkende Mann, dass sie das nicht will. Dass muss man nicht extra erklären, aber danke. Es gibt Männer und Frauen, die diese Grenzen bewusst mißachten - und darum geht es. Diesen Menschen wird zumindest hier sowas nicht anerzogen oder beigebracht. Wer macht die Opfer dafür verantwortlich? Eine genaue Beschreibung wäre hilfreich gewesen. Jedenfalls wird in keinem Gerichtsverfahren oder bei keiner polizeilichen Vernehmung dem Opfer gesagt, dass es am Opfer liegt, dass es vergewaltigt wurde. Viele verdrehte Köpfe in der Bevölkerung gibt es, die das behaupten, ja.
#10 Der letzte Grund ist, dass mir Solidarität gegenüber Frauen enorm wichtig ist. Das möchte ich auch mit meinem Blog zeigen. Pusht einander, seid nicht neidisch. Helft einander und profitiert von einander. Wir sind Frauen – wir müssen uns unterstützen ♥
Das hat Denise ja schon zu eingangs erklärt, weshalb sie Feministin ist und keinen Humanismus unterstützt... denn das wäre jeder Mensch. Gleich.
Mindestens genauso unterhaltsam fand ich dann den Kommentar einer Besucherin, die einem Kritiker auch gleich mal, nicht ganz untypisch, Mensplaining vorwarf:
Auch nach diesem Artikel fällt auf: die selben Themen, die selbe anklagende Haltung (aber keine Lösungsanssätze), wieder eher semi-gut recherchiert, nicht selbstkritisch, kaum konstruktiv und es wird klar, dass es vielleicht nicht Männerhassend klingt, liebend aber auch nicht.
Freitag, 3. März 2017
Freitag, 24. Februar 2017
Helene Hahne, Gina-Lisa und die Fakten
Auf Edition F ist ein Artikel von Helen Hahne erschienen, in dem Helene Hahne offene Fragen zum Fall Gina-Lisa Lohfink wegen Vergewaltigung hat.
Die Faktenlage ist soweit eindeutig und auch nach Revision hat sich nichts dran geändert. Ein/e Richter/Richterin, eine Staatsanwältin und der Gutachter sind sich in allen Punkten einig, die Beweise sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache - und zwar gegen Gina-Lisa.
Nun verhält es sich aber so, dass sich vor allem Feministinnen Gina-Lisa Lohfink zur Seite schlagen und geschlossen die Ansicht vertreten, hier habe eine Vergewaltigung stattgefunden. Trotz der Tatsache, dass jene Aktivisten keinerlei Zugang zu Beweisen hatten und demnach nur Gina-Lisa Lohfink's Wort Glauben schenken.
Helen Hahne schrieb:
"Der Fall wurde öffentlich kontrovers diskutiert. Obwohl es ein Video von dem Geschlechtsverkehr gibt, in dem Gina-Lisa Lohfink immer wieder laut "Nein" sagt, sah das Gericht keinen hinreichenden Hinweis für eine Vergewaltigung und verurteilte Lohfink zu 20.000 Euro. Dagegen ging sie mit ihrem Anwalt in Revision. Zum einen, weil 20.000 Euro für ihre tatsächlichen Einkunftsverhältnisse deutlich zu hoch angesetzt seien und zum anderen, um den Schuldspruch aufheben zu lassen."Bei Verhängen einer Geldstrafe oder sonstigen Strafzahlungen werden immer die Einkünfte des Angeklagten eingeholt. Demnach werden nach Gesetz Tagessätze bzw. in Verbindung mit dem Strafmaß die Höhe der Tagessätze ermittelt. Auch nach jener Revision hat das Gericht auch hier keine Fehler erkennen können. Nachdem Gina-Lisa während des Prozesses diverse Talkshows besucht hat und erst kürzlich einige Tage im Dschungelcamp war, ist hier sicherlich einiges dabei rausgesprungen. Über Gina-Lisa's "tatsächliche" Einkunftsverhältnisse klärt uns Helen Hahne leider nicht auf.
"Die Journalistin Sylvia Margret Steinitz vom Stern hat den kompletten Prozess begleitet und war am Freitag auch bei der Urteilsbestätigung vor Ort. Ihr Kommentar, der von einem fundierten Rechtsverständnis, Aktenkenntnis und vor allem einer langfristigen Begleitung des Falles zeugt, kritisiert dieses Verhalten des Richters in einem Kommentar und wirft wichtige Fragen des Verfahrens noch einmal auf."Kenntnisse und "fundiertes Rechtsverständnis" ersetzen die Kompetenzen von ausgebildeten, jahrelang tätigen Juristen nicht.
"Und sie weist auf eine Tatsache hin, die im Zusammenhang mit dem Urteil einmal mehr zum Nachdenken anregt: Gegen Pinto läuft bereits das nächste Verfahren wegen Verdacht auf Vergewaltigung, in ganz ähnlicher Weise wie bei Gina-Lisa Lohfink..."
„Ich habe es schon öfter geschrieben, aber bitte, hier noch einmal: Es kann bis heute nicht zweifelsfrei ausgeschlossen werden, dass Gina-Lisa Lohfink unter dem Einfluss bewusstseinsverändernder Substanzen stand..."Soviel Fachkompetenz misst sie ihr bei. Dass ein weiteres Verfahren anhängt, sagt erstmal nichts aus. Es handelt sich erst einmal um eine Anschuldigung. Ob er einer Tat überführt werden kann, steht offen.
"Binschek-Domaß betonte im Amtsgericht Tiergarten, es gebe keine Anhaltspunkte für K.-o.-Tropfen. Unter deren Wirkung könne man keine Pizza bestellen und mit der Managerin telefonieren." (FAZ)
"Eine Manipulation durch K.-o.-Tropfen sei auszuschließen, sagte Gögge. Sie berief sich dabei auf ein zuvor vorgetragenes Gutachten des zum Sachverständigen bestellten Toxikologen Torsten Binschek-Domaß. Dieser hatte gesagt, der Einsatz der Tropfen sei mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen, es gebe keine Anhaltspunkte dafür." (Spiegel Online)
"Der Medikamenten- und Drogenexperte Torsten Binschek-Domaß sagte, Lohfink sei wach, ansprechbar und orientiert gewesen. Das ergebe sich aus den Videofilmen, die in der Sexnacht gemacht wurden. Binschek-Domaß betonte vor Gericht, es gebe keine Anhaltspunkte für K.-o.-Tropfen. Unter deren Wirkung könne man keine Pizza bestellen und mit der Managerin telefonieren." (welt.de)Ebenso schreibt Zeit.de:
"...dass sich Frau Lohfink ein weiteres Mal mit Pardis F. getroffen und geliebt haben soll. Für einvernehmlichen Sex sprechen auch die zärtlichen Textnachrichten, die Gina-Lisa Lohfink nach der Nacht, in der sie vergewaltigt worden sein soll, an Pardis F. geschickt hat. "Geht’s dir gut? Ich vermisse dich". Oder: "Würde jetzt so gerne in deinen Armen einschlafen. Kuss"."
Donnerstag, 23. Februar 2017
Aber wenn eine Frau...
Artikel hier
The 23-year-old, who has two children, was handed eight months of
...
The court also heard the mother had spent the money she earned from the
video to purchase a laptop after the August 10, 2014 incident.
...
Crown prosecutor Nick Dobbs had recommended the woman be given a
sentence of at least six to seven years.
...
"She's not shown any remorse." the grandmother told stuff.co.nz.
Dienstag, 21. Februar 2017
Frauen im Mittleren Osten (Nike Werbung)
Großartige Werbung von Nike! Aber warum beschleicht mich das Gefühl, dass mit so einem Clip mehr für die Frauen in jenen Mittleren Osten-Ländern getan wird als all diese selbsternannten Youtube-Feminist(innen).
Sonntag, 19. Februar 2017
Ani, der richtig/falsche Feminismus und der Sexismus
Originalvideo
Leider fehlt hier ein passender Name (wir finden diesen etwas später), also nennen wir sie weiterhin "iambeer foryou"...
Eine Eisschleckende "iambeer foryou" erklärt recht kurz und knapp, was sie über den falschen bzw. richtigen Feminismus und über Sexismus denkt und sich ihre Meinung offenbar nur "durchs Internet, Youtube und durch ihren Kopf gebildet hat". Zitat: "Weil das einfach mein Ding ist!". Ok.
Im Grunde ein nettes Video, da es nicht oft Videos von weiblichen YouTubern gibt, die eine kritische Haltung einnehmen und dies auch öffentlich machen. Und sie spricht auch - sehr lobenswert - einen relativ neuen Trend an: die aufreizenden Fotos mancher selbsternannter Feminist(inn)en, die diese mit ihrer sexuellen Selbstbestimmung und ihres Daseins als Feministin rechtfertigen. Und nur damit.
Was natürlich - wie sie richtig anmerkt - völliger Quatsch ist. Denn damit sollen meines Erachtens nur Diskussionen provoziert werden, um deren Agenda zu erklären und jedem deren Meinung auf die Nase zu binden.
Allerdings muss ich ihr in Hinsicht der Geschlechter widersprechen. Hier ist die Rede von mehr Geschlechtern als das von Mann und Frau. Nun, es wird zwar gerne von mehreren Geschlechtern gesprochen, jedoch - wenn wir ehrlich und bei den Fakten bleiben - wissen wir, dass es genauer genommen nur 2 Geschlechter gibt, Mann und Frau. Eine Frau, die sich als Mann fühlt, ist deshalb noch kein Mann. Man kann der Überzeugung sein, dass ein gefühlter Mann auch ein Mann sein darf, jedoch darf dieser dann nicht von Unterdrückung dessen Geschlecht sprechen, wenn dies nicht allgemein akzeptiert wird.
Hier zu ein interessantes Video vom Doktorant:
Minute 0:42 und 3:37
Ich bin kein Schwulenfeindlicher, Frauenhassender Blogger. Ich liebe Frauen und meine 2 schwulen Freunde. Wenn es um Ungleichbehandlung in meinem Umfeld geht, bin ich garantiert einer der Ersten, der sich meldet und Haltung einnimmt. Dazu muss ich aber kein Feminist sein. Und erst recht keiner, der Themen an den Haaren herbeizieht und Strohmänner baut.
Aber das nur mal als Haar in der Suppe... Tolles Video, ich freue mich auf mehr.
Ps: geiler Pulli, geile Band! ;)
Das war der aktuelle Stand zum Ende ihres Videos.
Natürlich nehme ich mir die Leute, über die ich schreibe, schon immer etwas genauer unter die Lupe. Also das Instagram-Profil gecheckt und dabei ist mir dann gleich instant das Entsetzen ins Auge gesprungen. Gut, ich muss den obigen Text nochmal in Frage stellen?
In ihrem Instagram-Profil finde ich dann folgendes Selfie:
Eines dieser Fotos zeigt, wie oben, ein Shirt mit jener Aufschrift. Nun stelle ich mir (wieder) folgende Fragen (denn ich habe das in ähnlicher Form auf meinem Instagram-Profil schon gepostet):
- das Shirt ist von H&M, richtig? Ist ihr als Trägerin bewusst, für was H&M in den letzten Jahren sehr unbequem bekannt geworden ist? Richtig, für die miesen Zustände der Fabrikarbeiter in Asien. Vor allem auch Frauen. Nun trägt sich ein T-Shirt, das unter sehr fragwürdigen Umständen hergestellt wird und dabei diesen Satz trägt, sicherlich erstmal sehr gut - wenn man sich dessen Zusammenhang nicht bewusst ist. Hält man sich diesen Widerspruch bzw. diese Doppelmoral vor Augen, erkennt man auch sicherlich den Widerspruch zu vorangegangen gewonnenem Eindruck von Ani.
- steht diese Haltung, also das Shirt und der gepostete Text, nicht irgendwie im Gegensatz zu dem, was Ina im obigen Video zeigt?
Weiter geht es mit dem dazu geposteten Text:
"Gestern hat mich so abgefuckt. Die liebe Jessi (@ironheartx) hat ein Foto von ihrem
blutigen Bettlaken gepostet, weil sie (wie jede Frau irgendwann mal) "übergelaufen" ist.
Plötzlich ging auf Twitter und Instagram mega der Hate los "warum sie denn sowas postet".
Dinge wie "Sowas gehört doch nicht ins Internet" oder "Nächstes mal fotografier ich auch meine
S****** und stell das ins Internet" kamen nicht nur von sexistischen Männern, sondern auch
von Frauen, die sowas "ekelerregend" finden. Was zur Hölle?! Frauen finden die Periode eklig?!
Schwanz durch die Welt schicken und fremde Frauen damit belästigen, aber wenn Frauen einmal
ein pikantes Foto posten, geht sofort Stress los. Wenn Männer posten und schicken dürfen was sie
wollen, dürfen Frauen das verdammt nochmal auch! Warum muss ich eigentlich so ein Shirt tragen
und so einen Text schreiben? Es sollte selbstverständlich sein, dass Männer und Frauen gleichgestellt
sind und die gleichen Rechte haben. Nicht nur im Internet. Wir leben im 21. Jahrhundert; es sollte
langsam mal Schluss sein mit Sexismus, Homophobie und Antisemitismus. Jeder hat das Recht sich
zu präsentieren, wie er/sie will. Jeder hat das Recht zu lieben wen er/sie will. Und niemand sollte sich
dafür schämen, wer er/sie ist. Wenn ihr mit solchen Menschen insbesondere im Internet nicht klarkommt,
dann gibt's immer noch den "entfolgen"-Button. Und bitte lasst uns einfach mit diesem Bullshit in Ruhe
und behaltet es für euch."
Puh!
Also als aufmerksamer Leser ist mir besagte Jessica natürlich ein Begriff. Die ist mir letztes Jahr aufgefallen und natürlich hat sie mein Interesse mit derartigen Postings geweckt. Eigentlich wollte ich einen Artikel darüber schreiben, jedoch empfand ich das aber als unnötig, da mir das alles zu sehr nach Aufmerksamkeitssucherei aussah und ich sowas nicht zusätzlich unterstützen möchte. Menschen wie Jessica finden in fast allem eine Form der Unterdrückung und Möglichkeit, "beleidigt und diskriminiert zu werden". Dem folgte dann auf Nachfragen der klassische Bann.
Jessica postete ein Foto, auf dem ihr blutiges Laken zu sehen war. Daraufhin folgten Kommentare jeglicher Natur, von Hate bis Ermutigung und Lob. Nun, ich konnte dem Ganzen persönlich natürlich nicht so viel abgewinnen, ich als weit über Ü30iger kenne Blut, auch das von Frauen und provoziert hat es mich auch nicht, denn das sollte das Foto ja. Als erfahrener Mensch habe ich entsprechend wenig Ekel davor. Jedoch bin ich ebenfalls der Meinung, dass so etwas privates und intimes, nichts so offiziell auf Instagram zu suchen hat. Sowas funktioniert nur online. Im Rahmen eines kunstbezogenen Kontextes meinetwegen, ja. Aber das war hier nicht der Fall.
Was möchte mir Jessica also mitteilen? Dass sie blutet? Das weiss ich. Dass das eklig sein kann? Ist mir bekannt. Sollte mehr darüber gesprochen werden? Finde ich nicht... zu welchem Zweck auch? Soziale Akzpetanz (wie ich in einem anderen Posting mal las) vielleicht? Das Ganze geht in eine sehr seltsame Richtung.
Siehe dieser Post einer anderen "Feministin":
Desweiteren verstehe ich in diesem Zusammenhang auch die folgenden Statements nicht ganz:
"kamen nicht nur von sexistischen Männern"
Sexistische Männer? Wer unterdrückt deiner Definition von Sexismus wen? Ist derjenige Sexist, weil jemand seinen Ekel mitteilt und seine persönliche Einstellung postet? Nun, Instagram ist eine Social Media Plattform. Auf dieser findet ein Austausch statt, wie im echten Leben auch. Ob mir das manchmal gefällt oder nicht. Es ist einfach so. Oft und vor allem dort sind sehr junge User unterwegs. Die wenigsten Jungs haben, das unterstelle ich denen, kaum Erfahrung mit dem weiblichen Körper. So verhält es sich mit Mädels, die Selbstwertprobleme haben oder einfach aus Stutenbissigkeit haten. Viele überspielen in beiden Fällen das mit scheiß Sprüchen. Viele von den Jungs haben noch nicht einmal ernsthafte Erfahrungen mit einer Frau gemacht und viele dieser Mädchen kennen nicht mal sich selbst. Hier gehe ich also davon aus, dass diese Statements also nicht mal 100% aufrichtig sind und somit meines Erachtens nicht unter die Definition von Sexismus fällt.
"Frauen finden die Periode eklig?!"
Manche Frauen empfinden das so. Meine Freundin empfand das ebenfalls als eklig, sie sagte, sie würde das so auch nicht machen. Ist das nun schlimm?
"dass so viele Männer ihren Schwanz durch die Welt schicken und fremde Frauen damit
belästigen, aber wenn Frauen einmal ein pikantes Foto posten, geht sofort Stress los"
Differenzierung, maybe? Penisbilder werden aus einem ganz anderen Grund verschickt als Frauen diese pikanten Fotos posten. Das mal vorweg. Dann gibt es natürlich Menschen, Männer wie Frauen, die solche Penisbilder nicht sonderlich prickelnd finden. Ich ebenfalls. Das Recht, ungefragt solches Material zu versenden, nehmen sich diese Verschicker halt einfach raus. Und die pikanten Fotos-Posterinnen eben auch. Beides eckt an. Der Unterschied ist, das Versenden solcher Penisbilder ist strafrechtlich sogar relevant. Die pikanten Fotos aber nicht. Ich sehe also kein ernstzunehmendes Problem.
"dass Männer und Frauen gleichgestellt sind und die gleichen Rechte haben."
Nun, seit der Nachkriegszeit haben wir sogar die gleichen Rechte. Gott sei Dank. Nur ist in diesem Text kein Zusammenhang/Kontext zur Gleichstellung herzustellen. Gleichstellung im Sinne des Versenden von irgendwelchen Fotos? Müssen wir sowas rechtlich oder gesellschaftlich hinbiegen? Das klingt eher nach First World Problem.
"Jeder hat das Recht sich zu präsentieren, wie er/sie will."
Dazu nur soviel: man hat das Recht auf freie Entfaltung, keine Frage. Nur finden die Rechte des einen die Grenzen dort, wo andere Grenzen verletzt werden. Nämlich dort, wo andere Menschen belästigt werden. Das gilt hier für beide. Penisbildverschicker und Pikantfotosposterinnen. Man hat also die Möglichkeit, Nachrichten zu löschen oder Profile von vornherein zu meiden.
Was halte ich nun vom eingangs geposteten Video im Zusammenhang mit dem Instagram-Posting?
Widerspruch? Sinneswandel?
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