Prof. Christina Marie Hoff Sommers, Milo Yannopolous, Janice Fiamengo, Ben Shapiro oder Karen Straughan sind vielen Feminist(inn)en und den meisten Antifeminist(inn)en bekannt, Sie halten Reden an amerikanischen Campus', Interviews und anderen Free Speech-Veranstaltungen. In den USA ist das Ganze noch einmal etwas ganz anderes. Dort wird z.B. ein Campus vor/während/nach einem Vortrag über Feminismus für gewöhnlich von wütenden protestierenden belagert und für gewöhnlich sabotiert. Wird beispielsweise der Feueralarm aktiviert, muss der Campus geräumt werden, ob es sich nun um einen Falschalarm handelt oder nicht, spielt erst einmal keine Rolle. Diese Aktivisten stehen gegen die "Rape Culture, das Wage Gap, Opression, Internalized Misogyny, Sexism, Racism und Homophobie" - meist im Komplett-Set. Sie werden angeblich in ihrer Freiheit und in ihren Rechten eingeschränkt, aus diesem Grund protestieren sie.
Hat man sich einmal ein solches Video angesehen, fällt einem schnell die Doppelmoral auf, mit welcher sich die Aktivisten gegen die Redner stellen. Für sich selbst jene Rechte einfordern, den anderen ihre Rechte jedoch nicht einräumen. Meist reagieren die protestierenden Aktivisten äußerst aggressiv und meist wenig gesprächsbereit, vor allem sachlich.
Hier eine Blockade einer Campus-Veranstaltung in Toronto, auf der Men's Rights Activists eine Veranstaltung abhielten. Und natürlich sparen die Aktivisten nicht an Nettigkeiten...
Lauren Southern bei einer Free Speech-Veranstaltung, auf der sie dann auch von von den Protestlern angegriffen wurde und dieser Angriff dann auch von diesen geleugnet wurde. Nach Urin-Attacken, gewalttätigen Atacken und Beschädigung ihres Equipments hat Lauren Southern dann schon einiges erlebt. Und das alles im Sinne der Versammlungs- und Redefreiheit der "Unterdrückten".
Hier eine etwas ausführlichere Version:
Edit:
"Smugglypuff" (gelbe Mütze im Video) wurde laut diesem Artikel nach der Protestaktion verhaftet...
But Smugglys story doesn’t end there, turns out he/she/xe/ve/thon/hu/ge/zee is now facing criminal charges- but not for the reason you might think. Barbara E. and her partner Bryan T. (last names withheld for safety) heard about Peterson’s protest over social media. The two live fairly close and walked to the protest with their dogs. An article published in the Varsity quoted an anonymous source who claimed that the couple “seemed to be identifying themselves as white supremacists. Having spoken with Barbara and Bryan it’s bleeding obvious this accusation was complete nonsense.Barbara explained that her assault occurred shortly after someone pulled the fire alarm in the Sid Smith building (this wasn’t the first time I’ve seen one pulled at a UofT protest). Black Lives Matter black supremacist Yursa Khogali was screaming at and advancing on one of Peterson’s supporters and Barbara decided to film it with her mobile phone. Smugglypuff’s girlfriend started taunting and getting aggressive towards Barbara after that. Then, out of nowhere, Smuggly attacked Barbara from behind and eventually grabbed and ran away with her phone. As Barbara ran towards her alleged assailant to recover her phone, Peterson opponents Wesley Williams (a.k.a. Qaiser Ali) and his sibling Cassandra Williams started chasing her down. Lauren Southern started calling out for the police, yelling out “yellow hat!” as they ran into the building. Smugglypuff eventually threw down Barbara’s phone- smashing it on the floor.
In dieser Video-Analyse gehe ich nur kurz auf einige jeweilige Statements ein, da das Video im gesamten einfach wahnsinnig anstrengend anzusehen war. Pauschalisierungen, Übertreibungen und First World Problems von Millenials.
Suzie Grime
...ist eine junge, 24- (vielleicht auch schon 25-) jährige Hipster-YouTuberin (nennt sich das neuerdings Influencerin?), die ins hippe Berlin gezogen ist, um da was mit Medien zu machen, anzutreffen im klassischen Umfeld.
Kuckt euch ein paar Videos von ihr an, lest etwas... denn über sie möchte ich nur wenige Zeilen verschwenden, ihre Person ist eigentlich nicht der Rede wert. Suzie Grime braucht viel Aufmerksamkeit, widerspricht sich selbst gerne, hatet und kifft gerne. Ich wünschte, ich könnte jemanden auch mal positiv vorstellen.
Luna Darko, 25
...behauptet, Heterosexuelle Männer sehen Frauen nur als Sexobjekt, was ja schon förmlich nach Pauschalisierung schreit. Luna weiß auch, was von Männern erwartet wird, ohne einer zu sein. An dieser Stelle schoß mir auch gleich Suzie's Zitat aus dem "#Männerhass"-Video in den Kopf: "...und dass Männer manchmal die Fresse halten, bei Lebenserfahrungen, die sie ohne Muschi gar nicht haben können."
Anouschka Marlene, 22
...wird von der Gesellschaft in eine Rolle gedrängt, wobei ich auch hier wieder fragen muss, WER diese Gesellschaft ist. Ich gehöre zu einer Gesellschaft, erwarte das aber nicht. Hier wird offenbar einfach nur wieder ein Sündenbock für etwas gesucht, das man selbst genauso gut handlen könnte. Behauptet, Männer würden es so tragisch finden, wenn Frauen auch nur 3% der Führungskräfte wären, weswegen eine Frauenquote unabdingbar ist. Wie kommt man auf 3%? bzw. wo findet man diese? Verwechselt sie die 3 mit "jede dritte"? Nun... diese Statistik sagt etwas jedenfalls etwas anderes:
Anouschka wird auch durch Catcalls sexuell belästigt. Ob es sich dabei nur um ein "Hi!" handelt oder explizit sexuelle Anspielungen, das teilt sie uns leider nicht mit, wäre aber hilfreich gewesen.
Anouschka weiß ebenfalls, was von Männern erwartet wird, das wissen seltsamerweise fast alle weiblichen Darsteller in diesem Video. Abschließend: es wird pauschalisiert ohne Ende, ohne das ausSicht eines Mannes je nachvollziehen zu können.
Auch hier Suzie's Zitat: "...und dass Männer manchmal die Fresse halten, bei Lebenserfahrungen, die sie ohne Muschi gar nicht haben soll."
Marspet, 23
...kauft einen rosa Rucksack und wundert sich über komische Blicke. Youtuber sagen darauf "Es war doch schon immer so... das ist eben so in unserer Kultur!" Daraufhin vergleicht Marspet das "Es es war doch schon immer so..." mit der Sklaverei, die ja keine Berechtigung hat, auch wenn "sie schon immer da war"... Er selbst sagt, dass das ein krasser Vergleicht ist, übersieht aber, dass der Vergleich sogar total daneben war. Sklaverei: Unterdrückung, Ausbeute, Rassismus. Rosa Rucksack: ...ja, muss ich sicher nicht weiter ausführen. Jedenfalls ist es nun mal Fakt, dass sich gewisse Strukturen innerhalb einer Gesellschaft festigen, gewisse Traditionen gepflegt und auch weitergegeben werden, gerade unter Geschlechtern. Aber auch das ist keine Neuheit, dies ist so alt wie die Zivilisation selbst. Marspet kann sich nicht aber damit abfinden.
Andre Teilzeit, 22 (warum erwähne ich das überhaupt noch?)
...es wird einem vorgeschrieben, was man tragen soll (von wem?), welche Farben man mögen soll (von wem?)... welche Aktivität zu deinem Geschlecht passt (who?), es wird eine perfekte konstruierte Welt vorgesetzt, in der man sich einfinden soll, auch wenn man möglicherweise nicht glücklich darin ist. Ok... Andre ist auch nicht sonderlich bekannt dafür, Fakten oder auch nur ansatzweise logische, nicht übertriebene Zusammenhänge zu erklären. Aber es geht weiter: in der Geschichte findet er nur heterosexuelle Männer, die keine Identifikationsfiguren sind. Er vermisst weibliche, nicht weisse und nicht-heterosexuelle Figuren... Mir drängt sich die Frage auf: wie zum Geier kommt auf so eine Fragestellung? Was würde dies im Geschichtslauf unserer Erzählung ändern?
Ich überschlage die Zeitrechnung etwas und versuche, nachzukonstruieren, in wie weit seine Forderung umsetzbar ist:
- Homosexualität, damit nicht heterosexuell: noch nicht all zu lange ist es her, da war Homosexualität sogar strafbar, zu Hitler's Zeiten ebenfalls. Zuvor eine sehr lange Zeit der Ächtung von Homosexualität, meines Wissens meist die Todesstrafe. Hierzu ein Artikel der Zeit. Recherche hätte sicher die ein oder andere Frage beantwortet.
Vergewaltigngsopfer werden laut Herrn Teilzeit generell unter Verdacht gestellt zu lügen. Meines Wissens auch nicht wahr... nach dem letzten Vorfall "Gina Lisa" und "Kachelmann" zeigte sich jedoch wieder, wie viel sich manche mit der Unwahrheit versprechen.
Michael Buchinger, 23 (ebenfalls: eigentlich keine Zeile wert)
...hörte Paris Hilton und hat Gilmore Girls geschaut. Ich höre Madonna, habe O.C. California und Sex & The City komplett durchgeschaut. Woher stammen die Beschimpfungen gegen Herrn Buchinger? Ich habe auch belächelndes oder "respektloses" in diese Richtung vernommen. Na und? Sollte mich das abhalten? Michael hatte weibliche Züge und lange Haare...
Michael hat auch in der Frauenabteilung eingekauft und hat dabei empfunden, dass man anders mit ihm gesprochen hat. Nun, dass er aufgrund seines etwas eigenwilligen Stils angesprochen, belächelt oder beschimpft wird, ist sehr bedauerlich und auch extrem unreif, jedoch hätte er davon ausgehen müssen, dass sein Kaufverhalten und Erscheinen nicht bei allen die selbe tolerante Reaktion hervorruft.
In einem Artikel heißt es: "...das ist umso bemerkenswerter, weil Michaels Fans eher jünger sind als er selbst. 13- bis 18-Jährige machen den größten Teil seiner Fans aus, sagt die Facebook-Statistik. Zwischen 20 bis 30 tut sich am wenigsten und dann geht es erstaunlicherweise wieder bei den über 50-jährigen los.".
Erstere Zielgruppe ist im Allgemeinen nicht sonderlich bekannt dafür, reif zu sein und sich differenziert mit diesen Themen auseinanderzusetzen und zu reflektieren.
Blonde Caviar
"...Frauen lassen sich gerne von Männern inspirieren
Wieso nicht andersrum?" - tun sie.
Lisa Ludwig, 27
Rap ist nun mal eine Männerdomäne. Female Rapper wie Queen Latifah, MC Lyte, Yo Yo, SaltNPepa, Roxanne Shante, Heather B, Blue Rasberry, Mary J. Blidge, Rah Digga, Lauryn Hill... haben bewiesen, dass eine Frau am Mikrofon ernstgenommen wird. All diese Ladies haben gerappt, mehr oder weniger erfolgreich bzw. noch aktiv. Jedoch haben sie sich erfolgreich durchgesetzt und gezeigt, dass Rap keine Frage des Geschlechts ist.
"Frauen müssten erst gebumst werden, damit man ihnen zuhört..." - an Schwachsinn kaum zu überbieten.
Nilam, 27
"Schnelle Autos, Motorräder, Beauty - wie kann das sein?" sagen die Männer zu Nilam. Wie gesagt, ich habe auch "frauentypische" Sendungen gesehen. Selbstverständlich bekommt das auch nicht jede Frau gebacken und stellt erstmal doofe Fragen. So what?
Mirellativegal, 22
Pokemon & Mario Kart sind als Präferenz für ernstzunehmende, sexistische Diskriminierung denkbar schlecht. Sorry. First World. Riccardo Simonetti
...wundert sich über die Reaktionen der Leute aufgrund seines, nun ja... eher etwas außergewöhnlichen Styles. Völlig in Ordnung. Aber people react to what they see.
Tali Quindio
"Man muss mehr können als Frau..."
Tali führt ein Beispiel an, in dem sie mit einem Kollegen ein Imagekonzept für ein Kosmetikprojekt erstellen sollte. Sie behauptet dann, man hätte sie systematisch ignoriert, das Konzept des männlichen Kollegen wurde dann genommen. Sie behauptet, es läge einfach schlicht daran, dass sie eine Frau ist. Klar, es liegt daran, dass sie eine Frau ist.War der Kollege vielleicht einfach kompetenter?
Sie führt als Präferenz aus, dass sie Celebrities schminkt, auf Fashion Shows arbeitet, für die Vogue tätig war und bei einem Wettbewerb Finalistin war. Zu jedem Job gehören Niederlagen, ob gegen Mann oder Frau. Das bleibt Männern ebenfalls nicht erspart. Die Geburt übrigens sollte man dem Mann überlassen und Männer würden erwarten, dass man nach der Geburt ganz schnell wieder geil werden muss. Tali kennt mindestens 6 vergewaltigte Frauen. "Shit Happens" sagt sie dazu pseudo-sarkastisch, weil "es war ja ihre Schuld".
Flo
Vorschaubilder, auf denen nackte Brüste und Ärsche sorgen nicht für eine sexistischere Jugend als es schon mit den PC-Spielen gewesen sein soll, 2 Studien haben das widerlegt und ich behaupte einfach mal, dass sie auch gleichzeitig dieses Statement widerlegen könnten. Anita Sarkeesian hat damit schon eine Bauchlandung geschafft.
Rafael
Menschen sind nun mal sexuelle Wesen und reagieren demnach (unterschiedlich) aufeinander. Das ist weder etwas fundamental Neues noch Abwegiges. Dafür hat man aber wohl auch reine Lady Studios eröffnet. Aber da wird dann wohl eher untereinander Body-geshamed.
Nebenbei entdeckt, ein Statement von Susanne Grime über "sexistische" Youtuber und beweist, wie schon einst der Doktorant feststellte, dass Grime selbst Sexismus par excellence liefert. Aber aus weiblicher Sicht absolut legitim.
Suzie Grime zu Anouschka:
"Ich hab oft bei diesen Heterokommentaren den Eindruck, dass es trotzdem schon sehr gebildete Menschen sind, weil die teilweise etwa sehr sehr wortgewandt sind und du merkst das irgendwie schon so an deren Argumentationskette, dass sie schon echt viel und lange über solche Dinge nachgedacht haben. Nur ist halt die Kette am Ende dann, auch wenn sie eigentlich gut gezogen ist, irgendwie doch verquer am Ende. Wenn am Ende dabei rauskommt, dass da halt ein verdammter Sexist ist, so. Und da wunder ich mich dann manchmal, wie man irgendwie trotzdem so klug irgendwie und wortversiert... "
Anouschka unterbricht:
"Weil gebildet ist ja nicht gleich intelligent..."
Body shaming is defined as inappropriate negative statements and attitutes toward another person's weight or size. It can also reach into the discrimination against individuals who may be overweight. (Quelle: www.bodyshaming.org)
bzw.
„Lookism ist die Annahme, dass das Aussehen ein Indikator für den Wert einer Person ist. Sie bezieht sich auf diegesellschaftliche Konstruktion einer Schönheits- oder Attraktivitätsnorm und die Unterdrückung durch Stereotypen und Verallgemeinerungen über Menschen, die diesen Normen entsprechen und über diejenigen, die ihnen nicht entsprechen.“
"H&M-Plakaten zeigt immer nur einen bestimmten Typen, die vorgegebenen Maßen entsprechen..." In diesem Video, wie auch in den Katalogen, zeigt H&M unterschiedliche Menschen und auch empfinde ich die Darsteller nicht als sonderlich über-modelig, sondern eigentlich eher normal, vielleicht trifft es "urban, hip" ganz gut. Aber nicht wie das Standard-Model, wenn man das so überhaupt sagen kann.
"...perfekte Instagram-Bodies" Instagram ist in erster Linie ein Fotoalbum. Eine Selbstdarstellungsplattform. Es gibt die einen, die ihr Privatleben darstellen - das, was so täglich passiert. Und dann gibt es die, die das, was sie da posten, inszenieren, eine inszenierte Realität. Wer das nicht auseinanderhalten kann, möchte das meines Erachtens vielleicht auch nicht oder kann das nicht. "Ich trau mich nicht mehr zu zeigen, weil ich nicht ausseh, wie ein Instagram-Model... ...und denken, jeder muss so aussehen - dann haben wir wirklich ein Problem!" Richtig, das ist ein Problem. Aber das haben dann nicht "wir", sondern das ist das Problem des einzelnen. "Es ist tatsächlich bewiesen, dass wenn man eine Zeitschrift aufschlägt und man sieht irgendwie 10 Sekunden nur diese Models, dann fühlt man sich automatisch schlecht. Also ich weiss jetzt nicht, wo ich das gelesen hab, in der 'Psychologie Heute' oder so... ich kanns jetzt nicht mehr 100% belegen, aber es ist einfach eine Tatsache..." Leider hat Christina es versäumt, hierzu auch eine Quelle für ihre Behauptung mitzuliefern. Ich konnte auch leider kein auch nur ähnliches Ergebnis ergooglen. Insofern bleibt es bei einer Behauptung, nicht bei einer Tatsache. "Frauen wird vorgegeben, wie man auszusehen hat, welchen Körper man zu haben hat, was man anzuziehen hat, um geliebt zu werden..." Von wem wird das vorgegeben? Gibt es dazu Artikel, Grafiken, Statistiken oder Zitate? Siehe unten "Pistole". "Auf der einen Seite findet man Diäten und auf der nächsten Seite dann "Liebe dich selbst"-Artikel, das ist eine Doppelmoral..." Das ist keine Doppelmoral. Es gibt unterschiedliche Interessen unter Lesern/Leserinnen. Nicht alle interessieren sich für Diäten und nicht alle "Liebe dich selbst"-Artikel gleich. In keiner Zeile steht dort: "Du MUSST dich verändern!" "Weil die Leute Kohle damit scheffeln..." Selbstverständlich wird Kohle gescheffelt. Jedes Magazin eines Verlages wie Burda oder Condé Nast handelt wirtschaftlich, hier sollen Magazine verkauft werden. Und ja, Magazine bewerben Produkte, um das Magazin zu finanzieren, ebenso aber auch, um Umsatz zu generieren - ist aber Grundlage und somit nichts neues. Den Verlagen jedoch zu unterstellen, sie würden die Lesern/Leserinnen gezielt so verunsichern, um entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um extrem viel "Kohle zu scheffeln", ist auch hier erstmal nur Behauptung. Gibt es dafür Belege? Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass dies nicht der Fall ist, ich habe als Grafiker in einem Verlag gearbeitet. "...ich möchte nicht sagen: 'Ich hatte halt Follower... statt ne Message!'." Manche Instagram-User posten gezielt, um Follower zu erreichen. Das ist deren Ziel und völlig legitim. Mir persönlich ist eine Follower-Zahl egal, ich wünsche mir lieber Follower, die die selbe Leidenschaft teilen oder sich schlicht von den Fotos unterhalten lassen. "Schönheit ist vergänglich." Richtig. Aber das hindert manche eben nicht, genau diese Zeit, in der sich die Schönheit noch in ihrer Blütezeit befindet, auszukosten. Jeder betreibt dies auf eigene Weise. Finde ich auch völlig legitim. Für die Konsequenzen ist schließlich jeder selbst verantwortlich. "Altern wird komplett tabuisiert." Wird es überhaupt nicht. Ich fand ziemlich schnell diesen lesenswerten, kurzen, Artikel, welcher zeigt, dass dies vielleicht nicht so rege thematisiert wird, jedoch nicht tabuisiert wird. Mich würde aber der Altersdurchschnitt eurer Zuschauer interessieren, den kann man leider nicht herauslesen. Dies hätte man gut einfügen können, um diese Aussage zu stützen. Ich stelle mir vor, dass eure Zuschauer noch so jung sind, dass das Thema Alter noch eher in den hinteren Rängen steht ("Demografie" unter Analytics-Funktion). Bei Zuschauern über 25 ist es schon eher nachzuvollziehen, dass vor allem Frauen, Bedenken vor der großen 30 haben. Ebenso kenne ich aber auch Frauen, die das überhaupt nicht tangiert. "...glaubt einfach an euch." Gerade Menschen, die Probleme mit ihrem Selbstwertgefühl haben, werden größere Schwierigkeiten haben, "einfach an sich zu glauben" und wie unten erwähnt wird, herrschen unter viele Jugendlichen in der Pubertät und jungen Heranwachsenden solche Selbstwertstörungen. Ich befand mich in einer Beziehung mit einer Frau, die unter Essstörungen litt (/leidet). Hier habe ich diese Störungen aus erster Hand erlebt. "...wenn mehr Frauen, die was zu sagen haben, die Message vor ihr Äußeres stellen... Nicht wie die, die einfach diese Fake Message in den zentralen Punkt rücken.". Dürfen Instagrammer nun leben und damit posten, wie und was sie wollen oder nicht (Talisa: "Leben und leben lassen!")?Vielleicht haben diese Leute keine explizite Message, sondern einfach nur ein extrem gesteigertes Mitteilungs- und Aufmerksamkeitsbedürfnis?Mich persönlich nerven wahnsinnig viele Instagrammer, aber sollte mich das in irgendeinerweise tangieren? Nö. "Ihr müsst euch denken: "Nein, ich fühle mich nicht schlecht, weil ich nicht aussehe wie... Ich bin ein schöner Mensch, der es wert ist geliebt zu werden." - ein sehr weit verbreiteter Trugschluss. Die Leute MÜSSEN das denken? Und ist das dann super easy? Zudem liegt Schönheit ja bekanntlich immer im Auge des Betrachters. Den Leuten zu suggerieren, alle Menschen, egal welche Figur sie hätten, wären schön ist schlichtweg nur eine subjektive Aussage. Keine faktische. Und ob ein Mensch es wert ist geliebt zu werden, entscheidet letztendlich der Liebende. Schönheitsideale Die Meinungen darüber mögen auseinandergehen, dennoch finden sich in jeder Epoche vorherrschende Schönheitsideale. Das alte Ägypten – Das Streben nach Vollkommenheit Das alte Griechenland – Das athletische Männerbild Die Römer – Badehäuser als Wellness-Tempel Das Mittelalter – Verbannung des menschlichen Körpers in die Welt des Bösen Von der Klassik bis zum Barock – Der Körper als Gegenstand der Macht Das 19.Jahrhundert – Pragmatismus der Körperlichkeit Das 20.Jahrhundert – Der Beginn der modernen Schönheitsideale In all diesen Epochen haben sich Menschen den jeweiligen Idealen dementsprechend optimiert.
Wie die Grafik zeigt, fühlen sich Männer von ihren medialen Vorbildern weniger eingeschüchtert als Frauen dies tun. Doch auch auf Männer haben die Medien einen großen Einfluss.
Selbstwert "Kinder und Jugendliche in der Pubertät sind selten stark und selbstbewusst, sondern in der Regel durch viele Faktoren und Fragen, wie z.B."Wie will ich sein?" verunsichert. Somit sind sie ein leichtes Opfer für die Bilder, die in den Medien erzeugt werden und noch mehr für die (zu kaufenden) Lösungen und Strategien, die gleich mit angeboten werden. Die Kosmetik-, Mode,- Diät,- und Fitnessindustrie zielen immer stärker auf eine jugendliche Zielgruppe. In den USA gibt es schon Fitnesskurse mit 10-jährigen Anleiter/innen mit Sixpack für eine gleichaltrige Zielgruppe." (Quelle: http://www.dick-und-duenn-berlin.de/index.php?id=138) "Ein 'Chor von Stimmen' beeinflusst unser Identitätsgefühl, sagt der Sozialpsychologe Kenneth Gergen. Wie es scheint, ist dieser Chor für Frauen noch vielstimmiger als für Männer. Die Folge: Frausein ist heute schwieriger als Mannsein. Wie entsteht Identität? Diese Frage ist in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts aufgekommen und wurde vom Soziologen David Riesman beantwortet. Er geht davon aus, dass Identität in verschiedenen Zeiten ganz unterschiedlich konstituiert wird: In Zeiten traditioneller Gebundenheit in verschiedenen Institutionen verinnerlicht der Einzelne die Gesetze und Verhaltensweisen, die ihm vorgeschrieben sind. Sie werden zu ehernen Bestandteilen seiner Person. In Zeiten, in denen sich die Rollenvorgaben auflösen, gibt es diese festen Formen nicht mehr: Allzu viel wechselt und ist den Moden..." (Quelle: http://www.psychologie-heute.de/archiv/2003/102003/?type=27072012) Ist es also nicht ratsamer, junge Menschen dahingehend ernsthaft im Selbstwertgefühl zu stärken? Explizit hier: die Eltern. Ich persönlich habe das Gefühl, dass Eltern zunehmend keinen oder kaum Bezug zur Jugendkultur ihrer Kinder haben. Oft bekomme ich mit, wie Eltern schulterzuckend sagen, sie würden die Dinge, für die sich ihr Kind interessiert, nicht verstehen - sei es Musik, Kleidung, soziales Verhalten oder zwischenmenschliche Beziehungen. Meines Erachtens ist dieser Bezug jedoch notwendig, um entsprechend einzuwirken, wenn man eigene Werte vermitteln möchte.
Ursachen und Zusammenhänge
"Kinder und Jugendliche in der Pubertät sind selten stark und selbstbewusst, sondern in der Regel durch viele Faktoren und Fragen, wie z.B."Wie will ich sein?" verunsichert. Somit sind sie ein leichtes Opfer für die Bilder, die in den medien erzeugt werden und noch mehr für die (zu kaufenden) Lösungen und Strategien, die gleich mit angeboten werden. Die Kosmetik-, Mode,- Diät,- und Fitnessindustrie zielen immer stärker auf eine jugendliche Zielgruppe. In den USA gibt es schon Fitnesskurse mit 10-jährigen Anleiterinnen mit Sixpack für eine gleichaltirge Zielgruppe." (Quelle: http://www.dick-und-duenn-berlin.de/index.php?id=138) Ein „Chor von Stimmen“ beeinflusst unser Identitätsgefühl, sagt der Sozialpsychologe Kenneth Gergen. Wie es scheint, ist dieser Chor für Frauen noch vielstimmiger als für Männer. Die Folge: Frausein ist heute schwieriger als Mannsein. Wie entsteht Identität? Diese Frage ist in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts aufgekommen und wurde vom Soziologen David Riesman beantwortet. Er geht davon aus, dass Identität in verschiedenen Zeiten ganz unterschiedlich konstituiert wird: In Zeiten traditioneller Gebundenheit in verschiedenen Institutionen verinnerlicht der Einzelne die Gesetze und Verhaltensweisen, die ihm vorgeschrieben sind. Sie werden zu ehernen Bestandteilen seiner Person. In Zeiten, in denen sich die Rollenvorgaben auflösen, gibt es diese festen Formen nicht mehr: Allzu viel wechselt und ist den Moden... (Quelle: http://www.psychologie-heute.de/archiv/2003/102003/?type=27072012)
Zusammenfassend Nur Fragen gestellt, aber keine Arbeiten, Theorien oder Studien präsentiert, sondern nur eigene Annahmen und Sichtweisen. Wenn jemand denkt, man sehe nicht so wie auf den Plakaten oder Instagram-Bildern aus, dann ist man selbst das Problem und nicht die Werbung oder die Instagram-Models. Wer sich von Idealen anderer Leute nicht distanzieren kann, sollte sich selbst mal unter die Lupe nehmen. Die Lösung ist immer man selbst. Natürlich ist es leicht, andere für das eigene Handeln oder auch Versagen verantwortlich zu machen. Keiner hält dir die Pistole an die Brust und sagt "Kauf dies! Hunger dich runter! Mach andere fertig!", das ist Eigenantrieb. Einflüsse hin oder her. Richtig, wie Christina sagte: "Aber die Frage ist halt immer: Wie gehe ich damit um?" - und das ist meines Erachtens der wichtigste Punkt in diesem Video.
In 18 Minuten streicht sich Talisa 20mal durchs Haar. Sie sagt selbst, dass sie dies unterbewusst tut - und man könnte das selbstverständlich als Banalität abtun - aber es zeigt schon auch den Widerspruch (Talisa's zitiertes Paradoxum) in dem, was sie selbst predigt. Es wurden vielmehr nur Fragen gestellt, keine Antworten gegeben. Man hätte idealerweise wissenschaftliche Arbeiten oder Studien präsentieren können, stattdessen wurden nur eigene Annahmen und Sichtweisen vorgetragen. Beide sagen von sich, verstanden zu haben, wie die Gesellschaft funktioniert (wobei ich das als gewagt finde), dann ist es bedauerlich, dass man dies nicht umsetzt.
Nun, da ihr ja zwei Videos geplant hattet, hoffe ich für die Zuschauer, dass dieses dann besser vorbereitet wird. Lobenswert, dass ihr euch der Sache annimmt, vor allem, wenn man sehr viele Beauty-Videos dreht, jedoch sollte dann auch der Anspruch herrschen, sich dem Thema angemessen anzunehmen. Der Kern der Sache ist meines Erachtens nicht so komplex, als dass man das Thema nicht verständlich ausarbeiten kann. "Ich hoffe, wir haben hiermit soweit die wichtigsten Fragen abgedeckt."? Um welche Fragen hätte es sich denn konkret gehandelt?
"Und was lernen wir daraus? Die Vorstellung von idealer Schönheit wird es wohl immer geben und sicher wird sie sich im Laufe der Zeit auch immer wieder verändern. Grundsätzlich ist es auch in Ordnung, diesen Idealen bis zu einem gewissen Punkt nachzueifern. Der Einzelne sollte dabei jedoch immer bedenken, dass es sich um unerreichbare Konstrukte handelt, deren Anziehungskraft auf eben diese Unerreichbarkeit zurückzuführen ist." (Quelle: www.wissen.de)